Wohnhaus

Mitte-Gartenfeld, Stadt Trier Judengasse 2
Beschreibung
Eine der ältesten jüdischen Wohnhäuser Deutschlands, dessen Baubeginn 1235 / 36 urkundlich nachgewiesen ist.
[...]
Dieses am Außenbau zu großen Teilen erhaltene Giebelhaus ist dendrochronologisch 1311 datiert. Es wurde 1502 umgebaut (dendrochronologische Datierung eines Fenstersturzes im Parterre). Zu weiteren Umbauten zählen die Veränderung der Geschosshöhen und die Überhöhung des straßenseitigen Spitzgiebels. Vermutlich um 1800 wurden das Parterre und das zweite Obergeschoss der Fassade mit Rechteckgewänden ausgestattet. Außerdem wurde auch die ehemals mit einem für die Gotik typischen Außenkamin versehene, rückseitige Giebelfront verändert. Nach einer in den 1980er Jahren erfolgten Entkernung und baulichen Verbindung mit dem rückseitigen Haus Jakobstraße 34 blieben nur noch der Keller, die Giebelfassade und der obere Teil der giebelständigen Rückfront erhalten. [1]

Einordnung
Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Wohn- und Wirtschaftsgebäude / Bürgerliche Wohn- und Wirtschaftsgebäude
Zeit:
1235-36
Epoche:
Gotik

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.641250
lat: 49.757339
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Ortslage

Internet
http://www.trierer-orgelpunkt.de/judengasse.html

Datenquellen
[1] Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz. Band 17.1 Stadt Trier - Altstadt. Wernersche Verlagsgesellschaft mbH, Worms. ISBN 3-88462-171-8 (1. Auflage 2001

Bildquellen
Bild 1: © Peter Valerius, Kordel, 2006.

Stand
Letzte Bearbeitung: 22.11.2007
Interne ID: 10519
ObjektURL: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=10519
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