Ehemaliger Schockturm

Saarburg, Stadt Saarburg Graf-Siegfried-Straße 23
Beschreibung
Für die Instandsetzung und den Ausbau der bald mit der Stadtrechtsverleihung begonnenen Ummauerung wurden der Stadt 1404, 1447 und 1607 kurfürstliche Einnahmen überlassen. 1671 wurde die zur Saar hin offene Unterstadt ummauert. Von den zuletzt bestehenden drei äußeren Tortürmen hat sich keiner erhalten. Die Stadtkrone mitgestaltende Elemente waren insbesondere der verschwundene Schockturm und der die Südwestecke des Weichbildes markierende, noch bestehende obere Kunohofturm. [...]
Am oberen einspringenden Winkel der zum ehemaligen Erdebachtor abfallenden Mauer steht anstelle des ehemals mächtigsten Turmes der Ummauerung ein Gartenhäuschen des frühen 19. Jahrhunderts Reizvoller und aufwendig hergestellter, oktogonaler Pavillon mit neugotischen Sandsteinfenstern, steinerner profilierter Traufe und flacher welscher Haube. Der Pavillon benutzt die Fundamente des Schockturmes mit tonnengewölbtem Unterbau und von Sandsteinquadern eingefaßtem Sockel. Das stadtgeschichtlich und architektonisch bedeutsame Gartenhaus ruinös. [1]

Einordnung
Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Wehrbauten und militärische Anlagen / Stadtbefestigungen
Zeit:
1671
Epoche:
Renaissance

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.549532
lat: 49.609063
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Ortslage

Internet
http://www.saarburg.de/

Datenquellen
[1] Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz, Kreis Trier-Saarburg, 12.1 Wernersche Verlagsgesellschaft 1994


Stand
Letzte Bearbeitung: 25.10.2007
Interne ID: 13307
ObjektURL: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=13307
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