Ehemaliges Westtor der Domimmunität

Mitte-Gartenfeld, Stadt Trier Sternstraße
Beschreibung
[...] Durch die Tore der "Helenenmauer" schritten die Menschen von der weltlichen in die geistliche Welt. Dem heutigen Besucher ist dieser Wechsel der Welten nur selten bewusst, da er in der gebaten Umwelt nur selten ein Zeichen hierfür. Die Tore, die sich zuvor unter anderem an Sternstraße, Liebfrauenstraße, Sieh um dich Gasse, Windstraße und Banthusstraße befanden, existieren nicht mehr. Einzige Ausnahme ist das moderne Tor in der Liebfrauenstraße, das auf diesen eigenständigen Stadtteil hindeutet. Außerdem gibt die Sternstraße dem Besucher noch ein solches Zeichen und ist gleichzeitig selbst ein Zeichen.

An der Fassade des Hauses Sternstraße 6 sind die Wappensteine des Domkapitels und des Kurfürsten und Erzbischofs Richard von Greifenklau (1511-1531), die sich ursprünglich an diesem Torbogen befanden, zu sehen.

Auch der Name "Sternstraße" deutet noch auf das 1765 niedergelegte Tor hin. Zunächst hieß diese Straße "vicus sub posterna" (= Gasse unter der Posterna (= Mauerdurchlass)); aus Posterna hat sich schließlich der Name Sternstraße entwickelt. [1]

Einordnung
Kategorie:
Archäologische Denkmale / Wehrbauten und militärische Anlagen / Stadtbefestigungen
Zeit:
Circa 1500 bis circa 1700
Epoche:
Renaissance

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.64172
lat: 49.75664
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Ortslage

Internet
http://de.wikipedia.org/wiki/Trier-Mitte/Gartenfeld

Datenquellen
[1] Muschwitz, Monheim, Nebe,Becker, Miser: Grenzgänger-Exkursionen in Trier. Trier, 2005. ISBN: 3-00-01656 und Zeichnung Bischöfliches Musem Trier in: 100 Jahre Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz


Stand
Letzte Bearbeitung: 03.09.2015
Interne ID: 13488
ObjektURL: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=13488
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