Marienkapelle

Plein, Gemeinde Plein
Beschreibung
Wegekapelle südlich der Ortslage an der Straße nach Wittlich. Putzbau auf qaudratischem Grundriß mit rundbogigem Eingang und Krüppelwalmdach. Das Innere kreuzgratgewölbt. Standort unter einer alten Eiche. [1]

Die Marienkapelle am südlichen Ortsende von Plein stammt wohl aus dem 17. oder 18. Jahrhundert. Die unter Naturschutz stehende Stieleiche, in deren Schatten die Kapelle steht, ist circa 300 Jahre alt; zu vermuten ist deshalb, dass die Kapelle genauso alt ist.

Eine alte Figur der Schmerzhaften Muttergottes trug die Jahreszahl 1729 mit den Buchstaben S und M. Das könnte Sankt Maria heißen oder die Namensabkürzung der Stifter sein. - Diese Statue wurde vor vielen Jahren entwendet.

Der Pleiner Gesangverein „Eifelsang“ renovierte die Kapelle Ende der 1940er-Jahre. Dabei wurden die Mauern verstärkt und das Dach erneuert. Im Inneren legte man eine Knie- und eine Blumenbank an. Im Jahr 1996 renovierten Mitglieder des Freizeit-Sportvereins (FSV) Plein wiederum den Innenraum der Kapelle. - An der Marienfigur, vor der fast immer Kerzen brennen, bitten Menschen um Hilfe bei Sorgen und Nöten. [2]

Einordnung
Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Sakralbauten / Kapellen
Zeit:
Vermutlich 17. Jahrhundert
Epoche:
Renaissance

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.871885
lat: 50.023173
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Im Berg

Internet
http://www.gemeinde-plein.de/

Datenquellen
[1] Denkmalliste des Landkreises Bernkastel-Wittlich, Juni 2008. Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich, Fachbereich Beraten, Planen, Fördern. Postfach 1420, 54504 Wittlich.
[2] Kajo Schleidweiler, Plein, 2019.

Bildquellen
Bild 1: © Sebastian Baasch, 54570 Wallenborn, 2010.
Bild 2: © Sebastian Baasch, 54570 Wallenborn, 2010.
Bild 3: © Sebastian Baasch, 54570 Wallenborn, 2010.
Bild 4: © Clemens Baasch, 54570 Wallenborn, 2010.

Stand
Letzte Bearbeitung: 19.12.2019
Interne ID: 14877
ObjektURL: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=14877
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