Dom - Madonna des Edmund von Malberg

Mitte-Gartenfeld, Stadt Trier Domfreihof
Beschreibung
Nordwestecke des Kreuzganges.

Grauer Sandstein, Konsole 0,37 m, Madonna 1,18 m hoch. Auf dem Sockel: SALVE MATER PIETATIS ET TOCIUS TRINITATIS NOBILE TRICLINIUM. Wappen der Konsole: Edmund von Malberg (bei Kyllburg, Eifel), 1450-1478 Kanonikus bzw. Domdechant; sein Grab zu Füßen der Madonna, seine Ahnenprobe an der danebenstehenden Totenleuchte.
[…]
Seit ihrer ersten Würdigung […] wird das ganz ausgezeichnete Kunstwerk allgemein dem Niklas Gerhardt zugewiesen, dessen Anwesenheit in Trier 1462 durch Inschrift auf dem Sierckdenkmal aus Liebfrauen, jetzt [1931 Anm. d. Red.] im Dommuseum, bezeugt ist. [1]

Die Ahnenprobe ist ein urkundlicher Nachweis der adligen Abstammung eines Geschlechts oder einer Person. [2]

Einordnung
Ersteller, Baumeister, Architekt, Künstler:
Niklas Gerhardt (Bildhauer)
Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Sakralbauten / Katholische Kirchen
Zeit:
Etwa 1462
Epoche:
Gotik

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.643674
lat: 49.755977
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Ortslage

Internet
http://www.trierer-dom.de

Datenquellen
[1] Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz. Der Dom zu Trier. Druck und Verlag von L. Schwann. Düsseldorf 1931.
[2] http://de.wikipedia.org/wiki/Ahnenprobe

Bildquellen
Bild 1: © Peter Valerius, Kordel, 2009.
Bild 2: © Peter Valerius, Kordel, 2009.
Bild 3: © Peter Valerius, Kordel, 2009.
Bild 4: © Peter Valerius, Kordel, 2009.

Stand
Letzte Bearbeitung: 23.01.2010
Interne ID: 17440
ObjektURL: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=17440
ObjektURL als Mail versenden