Hexentanzplatz Franzenknippchen

Kastel, Gemeinde Kastel-Staadt
Beschreibung
Über den Felsenweg ist weiterhin noch das Franzensknüppchen zu erreichen, welches bei den Hexenprozessen in Trier immer wieder als Tanzplatz der Hexen genannt wurde. [1]

Als Hexentanzplatz oder Teufelstanzplatz wurden in der Zeit der Hexenverfolgungen viele Örtlichkeiten in Europa bezeichnet, an denen sich die Angeklagten in den Hexenprozessen angeblich zu geheimen Hexenversammlungen getroffen haben sollen. Anlass soll zum Beispiel der Hexensabbat in der Walpurgisnacht gewesen sein. Man glaubte, dass sich dort Zauberer beziehungsweise Hexen mit dem Teufel auf den so bezeichneten Bergen oder Flurstücken versammelt hätten.

Die Richter forderten in den Hexenprozessen von den Angeklagten die genaue Aufzählung der besuchten Teufelstanzplätze (also einen genauen Ort der Teilnahme am Hexensabbat) und eine Besagung (Denunziation) der Namen weiterer Teilnehmer der Treffen. Auch diese denunzierten Menschen wurden dann verhaftet und angeklagt, und es kam zu den sogenannten Kettenprozessen mit vielen Hinrichtungen. [2]

Einordnung
Kategorie:
Geschichte / Rechtsdenkmale / Hexenverfolgung
Zeit:
Circa 1500 bis circa 1700
Epoche:
Renaissance

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.56382
lat: 49.56843
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Städer Weg

Internet
http://www.kastel-staadt.de/

Datenquellen
[1] Marion Röbkes: Esoterischer Reiseführer Rheinland-Pfalz Saarland. Windferd Verlagsgesellchaft, 1998. ISBN 3-89385-240-9
[2] Seite "Hexentanzplatz". In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 20. April 2013, 23:07 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Hexentanzplatz&oldid=117727544 (Abgerufen: 25. Mai 2013, 16:01 UTC)

Bildquellen
Bild 1: Holzschnitt aus: Mathers’ Wonders of the Invisible World (1689). Https://publicdomainreview.org/2012/08/22/the-lancashire-witches-1612-2012/

Stand
Letzte Bearbeitung: 29.04.2021
Interne ID: 27832
ObjektURL: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=27832
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