Hexentanzplatz auf dem Dreikopf

Oberemmel, Stadt Konz
Beschreibung
Der Trierer Schöffe Nicolaus Fiedler wurde 1590/91 achtmal gefoltert, durch Aufziehen der Arme über den Rücken und Zusammenschrauben der Zehen, bis er durch die Hinrichtung erlöst wurde. Als Hexentanzplätze nannte er das Franzensköppchen auf dem Sankt Martisberg, die noch heute bestehende Kuppe auf dem Petrisberg, von der Franz von Sickingen die Stadt beschossen haben solle, die Menninger Höhe, die Hetzerather Heide und in Euren den Platz bei der Linde; andere nannten den Wald bei Biewer oder die Heide bei Ehrang. Die Hetzerather Heide galt neben dem Dreikopf südlich von Pellingen und einem großen Königsbaum als zentraler Versammlungsort. [...]

Einordnung
Kategorie:
Geschichte / Rechtsdenkmale / Hexenverfolgung
Zeit:
1590
Epoche:
Renaissance

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.6689
lat: 49.64989
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Auf dem Dreikopf 1. Gewann

Internet
http://www.oberemmel.de/

Datenquellen
2000 Jahre Trier. Band 3. Trier in der Neuzeit. Hrsg. Universität Trier. Spee-Verlag, 1988. ISBN 3-87760-067-0

Bildquellen
Bild 1: Holzschnitt aus: Mathers’ Wonders of the Invisible World (1689). Https://publicdomainreview.org/2012/08/22/the-lancashire-witches-1612-2012/

Stand
Letzte Bearbeitung: 26.05.2013
Interne ID: 27840
ObjektURL: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=27840
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