Haus Berres

Ürzig, Gemeinde Ürzig
Beschreibung
Die Geisterburg genannt, hat gleich hinter der Eingangstür eine zweite Tür, in deren Türsturz die Zahl 1525 eingemeißelt ist. Woher stammt der Name Geisterburg. In diesem Haus haben, der Überlieferung nach, einige Männer in der Heiligen Nacht Karten gespielt, anstatt in die Kirche zu gehen - eine Ungeheuerlichkeit. Plötzlich trat ein finsterer Geselle ein, zechte kräftig mit und spielte wie der Leibhaftige. Als einer der Spieler sich bückte, um eine heruntergefallene Karte aufzuheben, sah er, daß der Fremde einen Pferdefuß hatte und erkannte, daß es der Teufel in Person war. Sogleich machte er mit dem Messer ein Kreuzzeichen in die Luft, worauf der Spuk verschwand.

Einordnung
Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Wohn- und Wirtschaftsgebäude / Bürgerliche Wohn- und Wirtschaftsgebäude
Zeit:
1525
Epoche:
Renaissance

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 7.005124
lat: 49.977626
Lagequalität der Koordinaten: Ortslage
Flurname: Ortslage

Internet
http://www.uerzig.de/

Datenquellen
© Simone und Patrick Schenk, Paul Keukert, Ürzig


Stand
Letzte Bearbeitung: 21.07.2001
Interne ID: 3399
ObjektURL: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=3399
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