Freistätte

Lambertsberg, Gemeinde Lambertsberg Kirchstraße 2
Beschreibung
Zahlungsmittel [auf dem Markt Anm. d. Red.] waren Münzen, Goldstücke, die Händler und Käufer in Lederbeuteln am Gürtel trugen. Diebe, Beutelschneider vergriffen sich gerne an ihnen und schnitten sie ab. Wurden sie bemerkt und verfolgt, konnten sie im Steinkreis um die dicke "Freilinde" vor der Kirche eine Freistätte erreichen, die ihnen nach dem geltenden Recht für 24 Stunden Sicherheit vor Strafe gewährte. Hier bei der Linde vor Sankt Lambertus, inzwischen eine jüngere Nachfolgerin, steht auch das Marktkreuz von 1613, Symbol für den Marktfrieden, der die Rechte zum friedlichen Marktbesuch festlegte. [1]

Einordnung
Kategorie:
Geschichte / Rechtsdenkmale /
Zeit:
1613
Epoche:
Renaissance

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.388959
lat: 50.090791
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Ortslage

Internet
http://www.lambertsberg.de/

Datenquellen
[1] Elke Lehmann-Brauns: Die alten Dorfkirchen der Eifel. J. P. Bachem Verlag, Köln, 1996. ISBN 3-7616-1192-7

Bildquellen
Bild 1: © Uwe Widera, 54550 Daun, 2011.
Bild 2: © Uwe Widera, 54550 Daun, 2011.
Bild 3: © Uwe Widera, 54550 Daun, 2011.

Stand
Letzte Bearbeitung: 19.01.2015
Interne ID: 36123
ObjektURL: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=36123
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