Marienbrunnen

Klausen, Gemeinde Klausen Eberhardstraße 1
Beschreibung
Der gusseiserne Brunnen aus dem Jahre 1985 bildet auf weit geöffneten Rosenblüten die sieben Leiden Mariens ab, woher auch seine landläufige Bezeichnung Marienbrunnen herrührt. Er wird gekrönt von der Kreuzblume, bei denen der Brunnenkünstler Silvio dell`Antonio Bezug auf die zwei elementaren Bestandteile Klausens nahm: auf den kirchlichen Bereich Klausens mit der Kreuzblume als wiederkehrendes Stilelement der gotischen Wallfahrtskirche, sowie auf den weltlichen Bereich, verkörpert durch die Aufnahme dieser Blume als Bestandteil des Klausener Wappens. Durch seine zentrale Lage ist er beliebter Treffpunkt für Wallfahrer und Einheimische. [1]

Infotafel vor Ort:
Marienbrunnen
1985 von Bildhauer Silvio dell' Antonio aus Wittlich (1914-2005) in Bronze gegossener Brunnen.
Auf weit geöffneten Rosenblüten werden sieben Bilder aus dem Leben Mariens dargestellt. (Maria begegnet ihrer Cousine Elisabeth [Maria Heimsuchung], Geburt Jesu, Flucht nach Ägypten, Wiederauffinden des zwölfjährigen Jesu im Tempel, Maria begegnet ihrem kreuztragenden Sohn, Maria unter dem Kreuz und Maria mit dem Leichnam ihres Sohnes). Mit der Kreuzblume wird auf das Sinnbild als Wallfahrtsort (wiederkehrendes Stilelement der Wallfahrtskirche) und der seit 1969 eigenständigen Gemeinde Klausen (Bestandteil des Klausener Wappens) Bezug genommen. [2]

Einordnung
Ersteller, Baumeister, Architekt, Künstler:
dell‘ Antonio, Silvio (Bildhauer), Wittlich [1914-2005]
Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Brunnen / Kunstobjekte
Zeit:
1985
Epoche:
20. Jahrhundert

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.88310
lat: 49.90544
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Ortslage

Internet
http://www.klausen.de/

Datenquellen
[1] http://www.mosellandtouristik.de/de/moselland-von-a-z/is/Marienbrunnen-Rosa-mystica-brunnen-Klausen_Kla/deskline.html
© OpenStreetMap contributors, 2015 www.openstreetmap.org/copyright
[2] Infotafel vor Ort.

Bildquellen
Bild 1: © Michael Grün, Trier, 2020.
Bild 2: © Michael Grün, Trier, 2020.

Stand
Letzte Bearbeitung: 18.02.2020
Interne ID: 39028
ObjektURL: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=39028
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