Geschichte

Kirchweiler, Gemeinde Kirchweiler
Beschreibung
Die Ortschaft erscheint in den Urkunden erstmals im Jahre 1201, als ein Adeliger aus Berlingen der Abtei Himmerod ein Gut bei Kirchweiler vermachte. Unbestrittener Landesherr war ab 1398 das Erzstift Trier. 1600 registrierte man 16 Feuerstellen in dem zwischenzeitlich zur Herrschaft von Daun und zur Herrschaft der Kasselburg gehörenden Dorf. Die Zahl sank im Zuge der Pest und dem Dreißigjährigen Krieg bis 1654 auf nur noch 6 Haushalte ab. 1684 konnte bereits eine Steigerung auf 10 festgestellt werden, was in etwa 50 Einwohnern entsprechen würde. Zu dieser Zeit lebten die Einwohner Kirchweilers hauptsächlich von der Landwirtschaft. In diesem Bereich waren 1624 11 der 13 Haushalte tätig, daneben gab es einen Handwerker und einen Einwohner ohne Beruf. Die Bevölkerung wuchs bis ins 19. Jahrhundert weiter an. Kirchweiler kam 1815 zum Königreich Preußen. 1862 lebten 376 Menschen in Kirchweiler. Seit 1946 ist der Ort Teil des Landes Rheinland-Pfalz. [1]

Einordnung
Kategorie:
Geschichte / Ortsname / Ortsgeschichte /
Zeit:
1201
Epoche:
Gotik

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.74455
lat: 50.22981
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Ortslage

Internet
http://www.kirchweiler.de/

Datenquellen
[1] Seite "Kirchweiler". In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 9. Mai 2015, 15:21 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Kirchweiler&oldid=141914708 (Abgerufen: 17. Oktober 2015, 15:28 UTC)

Bildquellen
Bild 1: Fredy Lange (undatiert). Sammlung Wilma Herzog, Gerolstein, 2015. © Edith Lange-Löckenhoff.
Bild 2: Fredy Lange (undatiert). Sammlung Wilma Herzog, Gerolstein, 2015. © Edith Lange-Löckenhoff.
Bild 3: Fredy Lange (undatiert). Sammlung Wilma Herzog, Gerolstein, 2015. © Edith Lange-Löckenhoff.

Stand
Letzte Bearbeitung: 17.10.2015
Interne ID: 39480
ObjektURL: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=39480
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