Der gebrannte Berg

Hörscheid, Gemeinde Hörscheid
Beschreibung
Das am 7. Mai 1991 genehmigte Wappen wird wie folgt beschrieben: "In Silber ein blauer Wellenstab, vorn ein durchgehendes rotes Balkenkreuz, hinten über einem grünen Eichenblatt eine rote Flamme." Das rote Balkenkreuz auf silbernem Grund weist auf die jahrhundertelange Zugehörigkeit zum Kurfürstentum Trier hin. Der blaue Wellenstab symbolisiert die Quelle des Alfbachs. Das grüne Eichenblatt dokumentiert, dass der Name Hörscheid als "Bergwald" gedeutet wird, sowie die Tatsache, dass auf der Flur Gebrannter Berg Eichenlohe zum Gerben gewonnen wurde. Die rote Flamme ist Kennzeichen der Ortspatronin Sankt Brigida. [1]

Gebrannt – Bedeutung: 1. Landwirtschaftliche Nutzungsart, bei der man Buschwaldflächen abbrennt oder abbrannte , in die Asche säte und nach der Ernte das Land wieder auf Jahre sich selbst überließ. 2. Eine Rodungsart wobei man die in Nutzung zu nehmende Fläche durch Brand für die landwirtschaftliche Bearbeitung freimachte. Als Bedeutung sehr umstritten. [...] [2]

Einordnung
Kategorie:
Geschichte / Flurnamen /
Zeit:
1991
Epoche:
20. Jahrhundert

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.86876
lat: 50.21497
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Der gebrannte Berg

Internet
http://www.quellenatlas.eu/

Datenquellen
[1] Seite "Hörscheid". In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 25. Oktober 2016, 18:59 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=H%C3%B6rscheid&oldid=159079292 (Abgerufen: 29. Dezember 2016, 22:10 UTC)[1]
[2] Dittmaier Heinrich: Rheinische Flurnamen. Ludwig Röhrscheid Verlag, Bonn, 1963.

Bildquellen
Bild 1: © Franz-Josef Dosio, Wierschem, 2016.

Stand
Letzte Bearbeitung: 29.12.2016
Interne ID: 42247
ObjektURL: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=42247
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