Davitskreuz

Gerolstein, Stadt Gerolstein
Beschreibung
Barockes Schaftkreuz am Heidberg. Auf Höhenpunkt 531,0 Meter über Normal-Null. [1]

Zur Entstehung unseres Kulturdenkmals "Davitskreuz" ist folgendes überliefert und im Heimatjahrbuch Büscheich von 1925 vom damaligen Lehrer Diehl auch schriftlich festgehalten: Es war am Allerseelentage des Jahres 1764. Allgemein war es strenger Brauch, am Vormittag dieses Tages nach Gerolstein in die Kirche zu gehen und für die Verstorbenen zu beten. Auf keinen Fall durfte an diesem Tage gearbeitet werden. Trotzdem versündigte sich ein Mann aus Büscheich, Davit genannt, gegen dieses ungeschriebene Gebot. Während die frommen Beter nach Gerolstein zur Kirche gingen, spannte er seine Ochsen an, um nach Pelm in die Schmiede zu fahren. Als er im Hohlweg an die Stelle kam, an der heute das Davitskreuz steht, blieben die Ochsen urplötzlich stehen und waren nicht mehr von der Stelle zu bewegen. Es blieb ihm nichts anderes übrig, als kehrt zu machen und nach Hause zu fahren. Als Sühne für seinen Frevel ließ er das Kreuz errichten. [2]

Einordnung
Ersteller, Baumeister, Architekt, Künstler:
Renovierung von 2016 durch: Friedhelm Weber, Steinbildhauermeister, Ulmen.
Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Sakralbauten / Bildstöcke und Kreuzwegstationen
Zeit:
1764
Epoche:
Barock / Rokoko

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.66753
lat: 50.203781
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: An der Büschkapelle

Internet
http://www.gerolstein.de/

Datenquellen
[1] Denkmalliste der Generaldirektion Kulturelles Erbe, Rheinland-Pfalz; 2013.
[2] Oswald Weber, Gerolstein-Büscheich, 2017.

Bildquellen
Bild 1: © Uwe Widera, 54550 Daun, 2010.
Bild 2: © Uwe Widera, 54550 Daun, 2010.
Bild 3: © Uwe Widera, 54550 Daun, 2010.
Bild 4: © Uwe Widera, 54550 Daun, 2010.
Bild 5: © Uwe Widera, 54550 Daun, 2010.
Bild 6: © Uwe Widera, 54550 Daun, 2010.

Stand
Letzte Bearbeitung: 10.04.2017
Interne ID: 5551
ObjektURL: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=5551
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