Arnoldistraße

Kürenz, Stadt Trier Arnoldistraße

Beschreibung
Bischof Wilhelm Arnoldi, der 118. Bischof der Trier'schen Kirche
Dr. theol. H. c.
*04.01.1798 Badem
†07.01.1864 Trier

17.03.1821 Priesterweihe in Metz
Herbst 1821 Professor der Exegese des Alten Testaments am Priesterseminar Trier (Exegese = Bibelauslegung)
10.11.1826 Pfarrer in Laufeld
25.01.1831 Pfarrer in Wittlich
19.02.1831 Dechant in Wittlich
28.01.1834 zum Domkapitular und Theologus in Trier ernannt.
02.04.1834 installiert
30.03.1837 Dompfarrer
01.05.1839 zum Bischof von Trier gewählt, von König Friedrich Wilhelm III. nicht bestätigt.
18.04.1840 Staatl. Ernennung zum Geistl. Rat
23.04.1840 Bischöfl. Ernennung zum Geistl. Rat
21.06.1842 zum Bischof von Trier wieder gewählt, von König Friedrich Wilhelm IV. bestätigt.
22.07.1842 von Papst Gregor XVI. präkonisiert
(Das ist die feierliche Bekanntgabe der Bischofsernennung
durch den Papst in Rom vor den Kardinälen.)
18.09.1842 zum Bischof konsekriert und inthronisiert
Dr. theol. H. c. der Universität Münster i. W. (Ehrendoktorwürde)
18.08.1844 Beginn der Ausstellung des heiligen Rockes
für die Zeit von sechs Wochen
1854-66 errichtet im Zusammenhang mit dem 1854 verkündeten Dogma der Unbefleckten Empfängnis Mariens nach einem Entwurf von Chr. W. und J.P. Schmidt, die Figur nach Skizzen von Gottfried Renn, Speyer. Hoher
neugotischer Pfeiler mit Ecksäulchen und bekrönender Marienstatue.
(Dehio)
1860 Grundsteinlegung der Mariensäule in Trier
1861 Teilnahme an den Krönungsfeierlichkeiten Sr.M. Wilhelm I.
† 07.01.1864 in Trier im Dom beigesetzt
Ritter des Kgl. Preuß. Roten Adlerordens II. Klasse mit dem Stern Hausprälat und Thronassistent Sr, Heiligkeit, Römischer Patrizier

08.10.1866 Einweihung der Mariensäule in Trier zwei Jahre
nach dem Tode von Bischof Arnoldi

Von Karl Arnoldi:
Bischof Wilhelm Arnoldi hat viele guten Dinge im Bistum Trier bewirkt. Eine Aufzählung würde den Rahmen dieser Aufzeichnung sprengen. Erwähnt sei aber der Bau der heute noch vorhandenen Mariensäule auf dem Markusberg in Trier. Für ihre Finanzierung liess er eine Büste seiner
Person anfertigen, wovon 2788 Stück für diesen guten Zweck verkauft wurden. Der Preis soll, nach Orten verschieden, bis zu 30 Taler per Stück betragen haben. In einer Zeitungsnotiz aus damaliger Zeit lesen wir zum Thema Mariensäule: Als der hochselige Bischof Wilhelm beim heiligen Vater erschien, entfaltete er vor den Augen des Papstes eine große Papierrolle. Sie enthielt den Entwurf, das Conzept für die Säule.

siehe auch die Datensätze zu: Trier - Mariensäule. Die Fotos der beiden Gemälde wurden uns von Peter Daus aus Wittlich, zur Verfügung gestellt.

[Redaktion]

Einordnung
Kategorie:
Geschichte / Ortsname / Ortsgeschichte / Straßennamen
Zeit:
1902 [Benennung]
Epoche:
Historismus / Jugendstil

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.663873
lat: 49.762543
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Ortslage

Internet
http://www.peter-daus.de/index.htm

Datenquellen
Peter Daus, Wittlich am 12-2003 per e-mail und Die Straßennamen in Trier. Nach Vorarbeiten von Emil Zenz, hg. vom Kulturbüro der Stadt Trier. 2003.

Bildquellen
Bild 1: Br. Niketius Munkler, Bonn.
Bild 2: Sankt-Markuskirche in Wittlich
Bild 3: © Bernd Köntges, Trier 2014.

Stand
Letzte Bearbeitung: 21.12.2014
Interne ID: 7851
ObjektURL: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=7851
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