Sankt Martin und Sankt Rosa - Orgel

Wißmannsdorf, Gemeinde Wißmannsdorf Anton-Cordie-Platz 14
Beschreibung
Von der 1570 genannten Kirche ist sichtbar nichts mehr erhalten. Der heutige Bau entstand 1880 durch Umbau einer barocken Saalkirche von 1784, die 1920 / 21 durch ein Querhaus mit Chor erweitert wurde. Der Erweiterung lagen Pläne zugrunde, die schon 1912 durch den Trierer Regierungsbaumeister Mendgen angefertigt wurden. Putzbau mit Sandsteinquadern und Dachreiter. Der Grundriß ist kreuzförmig. Über der Vierung ein Deckenbild vom Malerpastors Christoph März, Eschfeld bei Arzfeld (1958 überstrichen, 1986 wieder freigelegt). Von der reichen, ursprünglich aus benachbarten Kirchen stammenden Rokokoausstattung sind nur wenige Bildwerke übriggeblieben.

Über dem Portal zum Südquerhaus steht die spätgotische Steinskulptur eines heiligen Bischofs, daneben der P. Quirin, Kyllburg signierte Grabstein des 1887 verstorbenen Pfarrers Traube. Das Grabkreuz für Pfarrer Neins ( gest. 1837) wurde an den nördlichen Querhausarm versetzt.

Auf dem ehemaligen Kirchhof steht ein 1619 datiertes Schaftkreuz aus Sandstein in einem mächtigem Einlassstein. Das Abschlusskreuz ist jüngerem Datums.

Einordnung
Kategorie:
Bau- und Kunstdenkmale / Sakralbauten / Katholische Kirchen
Zeit:
Undatiert
Epoche:
Undatiert

Lage
Geographische Koordinaten (WGS 1984) in Dezimalgrad:
lon: 6.444449
lat: 49.987992
Lagequalität der Koordinaten: Genau
Flurname: Ortslage

Internet
http://www.bitburgerland.de/index.php?id=507

Datenquellen
Homepage der Initiative Region Trier e.V. Sehen & Erleben - Bau-Denkmäler http://www.regiontrier.de/cgi/bin

Bildquellen
Bild 1: © Diana Wuytack, 2011.

Stand
Letzte Bearbeitung: 05.07.2011
Interne ID: 23279
ObjektURL: https://kulturdb.de/einobjekt.php?id=23279
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